Zwei der schönsten Tennisturniere der Welt, und dazwischen liegen nur ein paar Wochen. Roland Garros auf dem roten Sand von Paris, Wimbledon auf dem kurzen Rasen von London. Kannst du nur einmal dabei sein, ist die Frage: welches wird es? Ich helfe dir bei der Wahl, ehrlich und ohne einen Sieger zu küren, den es gar nicht gibt.
Der Unterschied auf einen Blick
Kurz gesagt: Roland Garros spielst du auf rotem Sand in Paris, Ende Mai und Anfang Juni, mit langen Ballwechseln und meistens viel Sonne. Wimbledon ist Rasen in London, Ende Juni und Anfang Juli, mit schnellerem Spiel und viel Tradition. Willst du rutschende Punkte und einen südeuropäischen Sommer, dann ist Paris dein Turnier. Suchst du Rasen, Geschichte und einen klassischen britischen Tag, dann bist du in London richtig.
Beides sind Grand Slams, die vier größten Turniere des Jahres. Du siehst dort also dieselben Topspieler. Nur der Belag, die Stadt und die Atmosphäre unterscheiden sich, und genau das macht die Wahl so reizvoll.
Sand oder Rasen verändert das Spiel
Auf Sand wird der Ball langsamer und springt höher ab. Das sorgt für lange Ballwechsel, in denen sich die Spieler minutenlang abtasten, durch den Sand rutschen und viel mit Spin arbeiten. Roland Garros ist das Turnier der Sandplatzkönige, der geduldigen Arbeiter, die einen Punkt in zwanzig Schlägen aufbauen.
Rasen macht genau das Gegenteil. Der Ball bleibt flach und schießt durch, die Punkte sind kurz und der Aufschlag wiegt schwer. In Wimbledon siehst du noch das Serve-and-Volley-Tennis, das auf anderen Belägen fast verschwunden ist. Willst du diese langen Sandplatzduelle mit eigenen Augen sehen, schau auf der Seite mit Karten für Roland Garros, welche Sessions es gibt.
Die Stadt gehört genauso dazu
Ein Grand Slam ist mehr als nur Tennis. In Paris spielt Roland Garros im grünen Bois de Boulogne, im Westen der Stadt. Einen Nachmittag Tennis verbindest du so mühelos mit einem Abend an der Seine, einem Café im Marais oder einem Spaziergang zum Eiffelturm. Die Metro bringt dich in einer halben Stunde vom Platz ins Zentrum.
Wimbledon liegt in einem ruhigen, noblen Vorort im Südwesten von London. Wimbledon Village fühlt sich an einem Spieltag an wie ein Dorf in Feierlaune, mit vollen Pubs und Menschen, die mit einem Glas in der Hand auf die Bildschirme schauen. Danach springst du in den Zug und stehst schnell wieder mitten in London. Für beide Städte gilt derselbe Rat. Häng ein paar Tage dran, dann holst du viel mehr aus der Reise heraus.
Der Zeitraum entscheidet oft für dich
Manchmal musst du gar nicht nach Belag wählen, sondern der Kalender entscheidet für dich. Roland Garros fällt auf Ende Mai und Anfang Juni. Paris ist dann warm, ab und zu fällt ein Schauer, und der Sand leuchtet in der Sonne tieforange. Wimbledon folgt Ende Juni und läuft bis Mitte Juli, mitten im britischen Sommer. Rechne mit schönen Tagen, aber auch mit dem einen oder anderen Regenschauer, für den das Dach über dem Centre Court zugeht.
Kannst du nur im Frühjahr weg, wird es Paris. Passt eine Reise im Juli besser in deinen Kalender, schaust du Richtung London. Simpel, aber es erspart dir viel Hin und Her.
So kommst du an Karten
Für beide gilt: Einzelkarten sind knapp und schnell weg. Roland Garros verkauft pro Session und pro Platz, mit einem frühen Verkauf über den französischen Tennisverband, der oft in Phasen abläuft. Wer zu spät dran ist, guckt meistens in die Röhre.
Wimbledon ist berühmt für seine Ballot, eine Auslosung, für die du dich Monate im Voraus anmeldest. Daneben gibt es den Grounds Pass und die legendäre Warteschlange, The Queue, für die manche eine Nacht zelten. Willst du sicher sein, dass du einen guten Platz hast, schau dir die Möglichkeiten für Karten für Wimbledon rechtzeitig an. Zu spät zu starten ist bei diesen beiden Turnieren die größte Falle.
Was jedes Turnier so besonders macht
Roland Garros atmet Frankreich. Der orange Staub, die Sonne, das Publikum, das lautstark mitgeht, und der Gladiatorenkampf auf dem Sand. Ein Fünfsatzmatch auf dem Court Philippe-Chatrier in der Abendsonne vergisst du so schnell nicht.
Wimbledon ist pure Tradition. Die Spieler in Weiß, Erdbeeren mit Sahne, das gepflegte Grün und die Stille kurz vor dem Aufschlag. Alles atmet Geschichte, bis hin zur königlichen Loge. Es ist Tennis mit Jackett, und das hat einen Charme, den kein anderes Turnier erreicht.
So wählst du zwischen den beiden
Magst du lange, zermürbende Ballwechsel, Wärme und eine Stadt, die nie stillsteht, dann ist Roland Garros dein Turnier. Fällst du eher auf Tradition, Rasen und einen klassischen Tag im britischen Stil, dann wirst du in Wimbledon rundum verwöhnt.
Und wenn du es wirklich nicht weißt? Dann lass deinen Kalender und dein Budget entscheiden. Beide sind die Reise mehr als wert, einen falschen Griff gibt es hier eigentlich nicht.
Gemeinsam die richtige Reise aussuchen
Welches von beiden es auch wird, ein Grand Slam ist ein Tag, der dir bleibt. Wir helfen dir gern, eine komplette Reise daraus zu machen, mit der richtigen Session, einem guten Hotel und Zeit, die Stadt zu sehen. Schau dich ruhig bei unseren Tennisreisen um oder lass uns über dein ideales Turnier mitdenken.
Sag uns, was du suchst, dann finden wir gemeinsam das Match und die Reise, die zu dir passen. Paris oder London, Sand oder Rasen, du wählst und wir regeln den Rest.
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