Der Sound kommt zuerst. Noch bevor du die Strecke siehst, spürst du die Motoren in deiner Brust. Genau deshalb ist ein MotoGP-Wochenende im Ausland so besonders: du stehst mittendrin. Aber so eine Reise braucht etwas mehr Planung als ein langes Wochenende weg. Worauf solltest du achten? Das stelle ich dir hier zusammen.
Die kurze Antwort
Fang immer mit den Tickets an. Erst wenn du die hast, buchst du deinen Flug und dein Hotel. Danach dreht sich alles um die Entfernung: viele Strecken liegen weit außerhalb der Stadt, also rechne an den Renntagen mit zusätzlicher Reisezeit. Und such dir eine Unterkunft, in deren Umgebung du abends auch noch etwas erleben kannst.
Klingt das nach viel? Halb so wild. Wenn du die Reihenfolge einhältst und weißt, wo die Fallstricke liegen, regelst du ein Wochenende, das du so schnell nicht vergisst. Unten gehe ich die Schritte mit dir durch.
Erst die Tickets, dann der Rest
Der größte Fehler, den ich Leute machen sehe: erst einen günstigen Flug buchen und erst dann nach Tickets suchen. Bei den beliebten Rennen geht das nach hinten los. Ein Wochenende wie Mugello in Italien oder die Strecke in Österreich ist auf den guten Plätzen manchmal Monate im Voraus ausverkauft.
Dreh es also um. Sorg zuerst dafür, dass du deine Karten hast, und stimm deine Reise darauf ab. Schau dir unser Angebot an MotoGP-Tickets an, um zu sehen, welche Wochenenden es gibt und was die Plätze kosten. Erst wenn das steht, vergleichst du Flüge und Hotels.
Noch etwas: kauf pro Rennwochenende, nicht pro Tag. Anders als beim Fußball gehört zu einem MotoGP-Ticket meistens das ganze Wochenende, vom Training am Freitag bis zum Rennen am Sonntag. Du zahlst für drei Tage Action, also hol dir auch drei Tage heraus.
Wie weit liegt die Strecke von der Stadt entfernt?
Das unterschätzen die Leute am häufigsten. Eine Rennstrecke ist kein Stadion mitten in der Stadt. Viele Strecken liegen im Grünen, manchmal eine Stunde Fahrt vom nächsten größeren Ort entfernt.
Nimm Jerez im Süden Spaniens. Das Städtchen selbst ist klein und gemütlich, aber viele Besucher übernachten in Sevilla oder an der Küste und pendeln hin und her. Oder die Strecke in Österreich, die versteckt zwischen den Bergen bei Spielberg liegt. Wunderschön, aber dorthin kommst du nicht eben mit der U-Bahn.
Prüf also vor dem Buchen, wie weit dein Hotel von der Strecke entfernt ist und wie du diese Distanz überbrückst. Eine halbe Stunde extra Reisezeit pro Tag klingt harmlos, aber an einem warmen Renntag mit Tausenden anderen summiert sich das.
Transport zur Strecke an den Renntagen
Am Sonntag wollen alle gleichzeitig hinein und nach dem Rennen gleichzeitig wieder weg. Das ist der Moment, in dem eine Reise von einem Top-Tag in Frust umschlagen kann.
Viele Strecken bieten Shuttlebusse aus der nächsten Stadt oder von großen Parkplätzen aus. Praktisch, denn so stehst du nicht selbst im Stau. Fährst du mit einem Mietwagen, brich früh auf und rechne beim Wegfahren mit einiger Geduld.
Mein Tipp: bleib nach dem Rennen noch etwas hängen. Lass den größten Andrang abziehen, hol dir etwas zu essen an der Strecke und genieß nach. Bis du losfährst, ist das ärgste Chaos vorbei.
Unterkunft: nah dran oder in der Stadt?
Hier triffst du eine Wahl. Direkt an der Strecke zu wohnen spart Reisezeit, aber die Optionen sind oft begrenzt und die Preise schießen rund um ein Rennwochenende in die Höhe. Weiter weg in einer Stadt schläfst du günstiger und hast abends etwas zu tun. Dafür verlierst du mehr Zeit mit dem Hin und Her.
Für die meisten Leute funktioniert die Stadt am besten. Du kombinierst das Rennen mit ein paar Tagen weg, isst abends lecker und siehst mehr als nur Asphalt. Bei Misano in Italien bist du im Nu an der Adriaküste, mit Strand und guter Pasta in Reichweite.
Suchst du gerade die pure Motorsport-Atmosphäre? Dann ist Campen an der Strecke ein Erlebnis für sich. Mitten unter den Fans, abends ein Bier am Zelt und morgens direkt rein ins Fahrerlager.
Jedes Ziel hat seinen eigenen Charakter
Wohin du fährst, bestimmt, wie du deine Reise angehst. Keine Strecke fühlt sich gleich an.
Spanien ist für viele das einfachste erste Mal. Gute Flüge, schönes Wetter, und Strecken wie Jerez und Barcelona-Catalunya sind ordentlich zu erreichen. Italien fügt das Erlebnis hinzu: Mugello in den toskanischen Hügeln ist eine Wallfahrt für die Fans, mit Rauchbomben in den Teamfarben und einer Atmosphäre, die du nirgendwo sonst findest. Österreich ist das abgelegenste der drei, aber die Berge ringsum machen es zu einem Postkartenbild.
Reist du weiter weg, ändert sich das Spiel. Dann geht es eher um einen echten Urlaub mit dem Rennen als Höhepunkt, und du planst deine Tage drumherum etwas sorgfältiger.
Der Unterschied zu einem Rennen zu Hause
Warst du schon mal bei der TT in Assen? Dann weißt du, wie zugänglich sich ein Heimrennen anfühlt. Du nimmst den Zug oder das Rad, du verstehst alle, und abends schläfst du im eigenen Bett. Ein Rennen im Ausland verlangt mehr Vorbereitung.
Denk an die Sprache, an andere Öffnungszeiten, an eine Strecke, die du nicht kennst. Nichts Unüberwindbares, aber Dinge, die du vorab regeln solltest. Wisse zum Beispiel, welcher Eingang zu deiner Tribüne gehört und wann die Tore öffnen.
Dem steht eine Menge gegenüber. Ein neues Land, eine neue Strecke, eine Atmosphäre, die sich anders anfühlt als zu Hause. Für viele Fans ist genau das der Grund, über die Grenze zu fahren.
So nehmen wir es dir ab
Eine MotoGP-Reise zusammenzustellen ist gut machbar, aber es kostet Zeit und die Fallstricke stecken im Detail. Dabei helfen wir dir gerne. Wir kennen die Strecken und wissen, welche Tribünen den besten Blick bieten. Die Tickets, die Unterkunft und den Transport regeln wir in einem Paket.
Neugierig, was möglich ist? Schau dir unsere MotoGP-Tickets an und lass dich inspirieren. Möchtest du das Rennen mit anderen Sportevents während deiner Reise kombinieren, dann sieh auf unserer Seite mit Sporttickets, was sonst noch geht. Und hast du eine Frage, bevor du buchst, stell sie gerne über unseren Kundenservice — wir denken gerne mit dir mit.
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