Freitagmorgen, die Sonne noch tief über den Wiesen von Drenthe, und dann dieser erste Sound in der Ferne. Du hörst die TT von Assen, bevor du sie siehst. Ich komme schon seit Jahren hierher, und trotzdem bekomme ich jedes Mal dieses kleine Kribbeln, wenn ich auf die Strecke laufe. Das ist der Ort, an dem der Motorsport in den Niederlanden nach Hause kommt.
Warum Assen die Cathedral of Speed heißt
Assen ist keine gewöhnliche Strecke. Sie steht seit der allerersten Weltmeisterschaft im Kalender und ist die einzige Bahn, die jedes Jahr aufs Neue auf dem Programm steht. Diese Geschichte spürst du überall. Die Fahrer selbst gaben ihr den Beinamen Cathedral of Speed, und das ist kein Marketinggerede. Es sind die Piloten, die hier am liebsten fahren, wegen der fließenden, schnellen Kurven, die du nirgendwo sonst so findest.
Was Assen so besonders macht, ist der Rhythmus der Strecke. Es ist eine Aneinanderreihung schneller Kombinationen, in denen die Motorräder fast zu tanzen scheinen. Für dich als Besucher bedeutet das lange Abschnitte, in denen du die Fahrer wirklich um ihre Linie kämpfen siehst. Willst du einmal erleben, was die Piloten hier so schätzen, dann schau auf unserer Seite mit MotoGP-Tickets, welche Plätze es rund um die Bahn gibt und was sie kosten.
Die Stimmung, die du nirgendwo sonst findest
In den Tagen rund um die TT verändert sich ganz Assen. Die Stadt füllt sich mit Motorradliebhabern, die Terrassen sind rappelvoll und überall hörst du das Dröhnen der Maschinen, die zur Strecke fahren. Es fühlt sich an wie ein großes Volksfest, bei dem der Motorsport im Mittelpunkt steht. Viele Leute planen ein langes Wochenende drumherum, und das verstehe ich vollkommen.
Auf der Strecke selbst sitzt du zwischen Fans aus ganz Europa. Niederländer in Orange, Italiener mit ihren Fahnen, Spanier, die ihrem Fahrer zusingen. Trotzdem bleibt es gemütlich. Du kommst ganz nebenbei mit den Leuten neben dir ins Gespräch, und ehe du dich versiehst, weißt du genau, wer in Führung liegt und warum diese eine Kurve so schwierig ist. Diese Mischung aus Menschen macht die TT so lebendig.
Wie du nach Assen kommst
Assen liegt in Drenthe, und die Strecke befindet sich knapp außerhalb der Stadt. Am einfachsten kommst du mit dem Zug zum Bahnhof Assen und von dort mit dem Shuttlebus oder dem Fahrrad zur Bahn. An Renntagen fahren zusätzliche Züge und Busse, denn es wird voll. Kommst du mit dem Auto, dann rechne mit begrenzten Parkplätzen und langen Schlangen beim Wegfahren nach dem Rennen.
Mein Rat ist, schon am Abend vorher in der Nähe zu sein. Dann stehst du nicht im Morgenverkehr und hast Zeit, in Ruhe deinen Platz zu suchen. Ein Hotel in Assen selbst ist schön, aber auch Orte wie Groningen liegen nur eine halbe Stunde entfernt. So beginnst du deinen Tag entspannt statt gehetzt.
Der Unterschied zwischen den Tagen
Ein TT-Wochenende ist mehr als nur das eine Rennen am Sonntag. Am Freitag fahren die Piloten ihre freien Trainings. Es ist noch ein Suchen und Antasten, aber du steckst schon mittendrin und gewöhnst dich an den Sound und das Tempo. Die Tribünen sind dann ruhiger, und gerade dadurch kannst du leicht herumlaufen und verschiedene Streckenabschnitte aufsuchen.
Am Samstag wird es ernst. Das Qualifying bestimmt die Startplätze, und seit ein paar Jahren gibt es auch ein Sprintrennen, ein kurzes und heftiges Rennen, das die Spannung gehörig anheizt. Und dann der Sonntag, das Hauptrennen. Die Tribünen sind voll, die Spannung ist zum Greifen, und wenn die Lichter ausgehen, dröhnt die ganze Strecke. Willst du das Maximum aus deinem Wochenende holen, dann nimmst du alle drei Tage mit.
Camping gehört einfach dazu
Für viele Besucher ist das Campen rund um die Strecke mindestens so wichtig wie das Rennen selbst. Rund um die TT entstehen große Campingplätze, auf denen es abends gesellig wird. Du stellst dein Zelt zwischen Menschen auf, die genauso verrückt nach Motorrädern sind wie du, und die Stimmung geht nach dem letzten Training einfach weiter. Es ist ein Erlebnis für sich, ganz unabhängig von dem, was auf der Bahn passiert.
Magst du es lieber etwas komfortabler, dann kannst du natürlich auch einfach im Hotel schlafen und tagsüber zur Strecke fahren. Aber wer die echte TT-Stimmung erleben will, schläft mindestens einmal auf dem Campingplatz. Es gehört zur Geschichte, und es macht aus einem Tag Rennen ein komplettes Wochenende.
Warum das dein erstes Rennen sein sollte
Für niederländische Motorsportfans ist Assen das logische erste Rennen, das man live sehen sollte. Du musst nicht weit reisen, die Strecke ist gut erreichbar und die Stimmung ist warm und zugänglich. Du kannst hundert Rennen im Fernsehen schauen und trotzdem nicht wissen, wie es wirklich ist. Der Sound, die Geschwindigkeit aus der Nähe, dieser ganze Tag voller Spannung, das bekommst du über einen Bildschirm nicht mit.
Willst du mehr Sport aus deiner Reise machen, dann schau dir auch mal unsere Seite mit Sporttickets an und entdecke, was es sonst noch zu erleben gibt. Und bist du dir noch nicht sicher, welcher Tag oder welcher Platz zu dir passt, dann stell deine Frage gerne über unseren Kundenservice. Wir denken gerne mit dir mit, denn wir gönnen jedem diesen ersten Gänsehautmoment in der Cathedral of Speed.
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