Und dann kommt der Sound. Noch bevor du ein Motorrad siehst, spürst du ihn schon in deiner Brust. Zwanzig Maschinen, die mit Vollgas über die Gerade donnern, so nah, dass die Luft davon vibriert. Ich habe es oft erlebt, und trotzdem bekomme ich jedes Mal wieder eine Gänsehaut. Wer noch nie live bei der MotoGP war, weiß nicht, was ihm entgeht.
Der Sound, den du nie mehr vergisst
Im Fernsehen hörst du die Motorräder zwar, aber du spürst sie nicht. Und genau dieses Gefühl macht den Unterschied. Stehst du zum ersten Mal an der Strecke, wenn das Feld vorbeikommt, erschrickst du fast. Der Sound kommt von allen Seiten gleichzeitig, er prallt von den Tribünen ab und du spürst ihn im Bauch. Die Menschen um dich herum lachen sich verblüfft an, denn so heftig hatte es niemand erwartet.
Das Schöne ist, dass dieses Gefühl den ganzen Tag wiederkommt. Jedes Mal, wenn das Feld vorbeirast, geht wieder etwas durch dich hindurch. Du gewöhnst dich nicht daran, und das musst du auch nicht. Willst du einmal erleben, wie sich das anfühlt, dann kannst du auf unserer Seite mit MotoGP-Tickets sehen, welche Rennwochenenden es gibt und was die Plätze kosten.
So nah an der Action sitzt du nirgends
Bei vielen Sportarten sitzt du auf Abstand, hoch oben auf einer Tribüne, weit weg vom Geschehen. Bei der MotoGP ist das anders. Du stehst manchmal nur ein paar Meter von der Strecke entfernt, mit nur einer Leitplanke und etwas Kiesbett zwischen dir und den Fahrern. Du siehst sie bremsen, du siehst das Motorrad sich in die Kurve legen, du siehst, wie ihr Knie über den Asphalt schleift. Das bringt dich so nah an den Sport, dass es fast unangenehm spannend wird.
Wählst du deinen Platz klug, siehst du mehr, als du denkst. Eine Tribüne an einer scharfen Kurve lässt dich die Bremsmanöver und die Überholaktionen aus der Nähe sehen. Ein Platz an der Geraden gibt dir dagegen die volle Geschwindigkeit und den Sound in Bestform. Viele Strecken haben auch allgemeine Stehplätze, an denen du den ganzen Tag herumlaufen und immer wieder einen anderen Streckenabschnitt aufsuchen kannst.
Eine Runde durch das Fahrerlager
Was viele überrascht, ist, wie zugänglich der Sport ist. Im Fahrerlager, dem Bereich hinter den Boxen, läufst du mit dem richtigen Zugang einfach zwischen den Teams hindurch. Mechaniker schrauben an den Motorrädern, du riechst das Benzin und die warmen Bremsen, und ab und zu läuft ein Fahrer vorbei, den du aus dem Fernsehen kennst. Bei den großen Rennsportarten stehen solche Welten oft hinter Schloss und Riegel. Hier kommst du ein gutes Stück näher heran.
Selbst ohne ein spezielles Paket spürst du diese offene Stimmung. Rund um die Tribünen laufen Fans mit Kappen und Fahnen ihres Lieblingsfahrers, Familien machen einen Tagesausflug daraus und du kommst ganz nebenbei mit den Leuten neben dir ins Gespräch. Es fühlt sich weniger wie eine geschlossene Veranstaltung an und mehr wie ein großes Festival, bei dem der Motorsport im Mittelpunkt steht.
Wie ein Rennwochenende aufgebaut ist
Ein MotoGP-Wochenende ist mehr als nur das eine Rennen am Sonntag. Es baut sich ruhig auf. Am Freitag fahren die Piloten freie Trainings, in denen sie die Strecke und die Abstimmung ihres Motorrads suchen. Es ist noch ein Suchen und Antasten, aber du steckst schon mittendrin und gewöhnst dich an den Sound und das Tempo.
Am Samstag wird es ernst mit dem Qualifying, in dem die Fahrer um den besten Startplatz kämpfen. Seit ein paar Jahren gibt es an diesem Tag auch ein Sprintrennen, ein kurzes, heftiges Rennen, das die Spannung gehörig anheizt. Und dann der Sonntag, das Hauptrennen. Die Tribünen sind voll, die Spannung ist zum Greifen und wenn die Lichter ausgehen, dröhnt die ganze Strecke. Erst wenn du so ein Wochenende von Anfang bis Ende miterlebst, begreifst du, wie viel da dranhängt.
Das Publikum gehört voll dazu
Die Stimmung auf den Tribünen ist warm und gemütlich. Du sitzt zwischen Liebhabern, die ihren Fahrer schon seit Jahren verfolgen, aber auch zwischen Menschen, die wie du zum ersten Mal zuschauen. Niemand schaut komisch, wenn du eine Frage stellst. Im Gegenteil, die Chance ist groß, dass dein Nachbar dir mit Freude erklärt, wer in Führung liegt und warum diese eine Kurve so schwierig ist.
Auf den großen Strecken kommen Fans aus ganz Europa zusammen. Du hörst Italienisch, Spanisch und Englisch durcheinander, du siehst Fahnen von überall und auf den Campingplätzen rund um die Strecke geht die Party abends einfach weiter. Es ist diese Mischung aus Menschen, die ein Rennwochenende so lebendig macht. Willst du mehr Sport aus deiner Reise machen, dann schau dir auch mal unsere Seite mit Sporttickets an und entdecke, was es sonst noch zu erleben gibt.
Warum du es einmal selbst machen musst
Du kannst hundert Rennen im Fernsehen schauen und trotzdem nicht wissen, wie es wirklich ist. Der Sound, die Geschwindigkeit aus der Nähe, der Geruch von Benzin und dieser ganze Tag voller Spannung, das bekommst du über einen Bildschirm nicht mit. Es ist eines dieser Erlebnisse, die größer sind, als du vorher denkst. Menschen, die zum ersten Mal hingehen, sagen hinterher fast alle dasselbe: Warum habe ich das nicht früher gemacht?
Also wenn du zögerst, mach es einfach einmal. Wähl eine Strecke, die dich anspricht, sichere dir rechtzeitig deinen Platz und mach ein schönes Wochenende daraus. Weißt du noch nicht, welches Rennen zu dir passt, oder hast du eine Frage, bevor du buchst, dann stell sie gerne über unseren Kundenservice. Wir denken gerne mit dir mit, und ehrlich ist ehrlich: Wir gönnen jedem diesen ersten Gänsehautmoment an der Strecke.
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